Die 1938 in Berlin geborene Evelyn Goldstein besucht einen jüdischen Kindergarten, ihre Eltern Herta und Ernst Goldstein leisten Zwangsarbeit. Anfang März 1943 flieht die Familie in die „Illegalität“. Zunächst verbergen sie sich auf dem Dachboden ihres Wohnhauses und wenig später bei ihrer Vertrauten Christine Engler. Als dort die Gefahr der Entdeckung wächst, müssen sie sich getrennt verstecken. Englers Nichte Hildegard Knies nimmt Evelyn mehrere Monate bei sich auf und bringt sie auch bei verschiedenen Bekannten unter.
Ende Juni 1943 finden Knies und ihre Vertrauten für das Kind ein sicheres Quartier im Landhaus der Familie Bunke in Ostpreußen. Wenige Tage nach Evelyns Abreise wird ihr Vater in Berlin festgenommen. Im Februar 1944 folgt ihr ihre Mutter nach Ostpreußen und wird ebenfalls von Bunkes aufgenommen. Zu Kriegsende verstecken sich Herta und Evelyn Goldstein bei einer Landarbeiterfamilie im ostpreußischen Dorf Gamsau (Podgornoje).
Nach dem Einmarsch der Roten Armee in Ostpreußen können sie erst 1948 aus der Sowjetunion nach Berlin zurückkehren und wandern 1950 in die USA aus. Evy Woods lebt mit ihrem zweiten Ehemann im US-Bundesstaat Washington.
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