Susanne Manasse

geb. 18. März 1933 in Berlin
Verfolgte*r
Fotografie: Susanne Manasse, Berlin, um 1945

Susanne Manasse verliert 1936 ihre Mutter durch Krankheit. Ihr Vater wird als Jude und Kommunist über ein Jahr in einem KZ inhaftiert. Nach seiner Freilassung 1939 flieht er nach Shanghai. Susanne wird von ihrer nichtjüdischen Tante Bertha Becker betreut, bis die Behörden der jüdischen Erzieherin Liselotte Pereles die Pflegschaft übertragen.
Im Februar 1943 flieht Liselotte Pereles mit dem Kind vor der drohenden Deportation in die „Illegalität“. Anfangs kommt Susanne mehrere Monate bei Bertha Becker im brandenburgischen Lindow unter und wird nun „Liane Becker“ genannt. Weitere Helferinnen finden sie und ihre Pflegemutter im Freundeskreis der Quäkerin Elisabeth Abegg. Deren Vertraute Hildegard Knies bringt das Mädchen für einige Zeit zu Helfer*innen in Ostpreußen, später auch ins Elsass zu der Schneiderin Margrit Dobbeck. Abeggs Bekannte, die Vikarin Ruth Wendland, besorgt ihr einen gefälschten Taufschein. Über Wendland kommt das Mädchen 1944 zu der Pfarrfrau Dorothea Thiel im brandenburgischen Gebersdorf. Die Befreiung erlebt Susanne Manasse wiederum bei Bertha Becker.
In den 1950er Jahren wandert sie in die USA aus, gründet eine Familie und arbeitet als Krankenschwester.

zurück

Barrierefreiheit

Ihr Besuch

 

Digitale Barrierefreiheit

Leichte Sprache

Wie barrierefrei ist diese Website?

Erklärung zur Barrierefreiheit

Haben Sie Anmerkungen oder Fragen
zur Barrierefreiheit dieser Website?

Kontakt zur Ansprechperson

Wo gibt es zusätzliche Informationen
zur Barrierefreiheit im Land Berlin?

Landesbeauftragte für Digitale Barrierefreiheit

+